
Deutschland 2002. Regie: Farschid Ali Zahedi. Länge: 60 min.
Der 60-minütige Film ist eine Collage von Filmaufnahmen, Dokumenten, Fotos und Zeitungsartikeln aus den 50er und 60er Jahren. Das Material zu diesem Film stammt zum Teil aus professionellen zeitgenössischen Produktionen, zum Teil aus privaten Archiven. Schlaglichtartig werden wichtige Ereignisse dokumentiert, Stadtansichten gezeigt, die heute nicht mehr im Stadtbild sichtbar sind. Auf diese Weise ist der Film ein Stück visuelles Gedächtnis der Stadtgeschichte.
Mit dieser Produktion hat Werkstattfilm wieder einen Beitrag zur Film- und Mediengeschichte geleistet. Der Dokumentarfilm erzählt Episoden aus der Nachkriegszeit. Es kommen Zeitzeugen zu Wort, die über ihre Jugend in den 50er Jahren berichten: Alfred Nehring oder der Filmplakatmaler Curt Zeh vermitteln den Zuschauern somit etwas von dem Lebensgefühl der Jahre des Aufbruchs. Die interviewten Zeitzeugen sind teils Oldenburger, deren Familien seit Generationen hier leben, teils Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten, die sich hier eine neue Existenz aufgebaut haben.
In dem Film wird deutlich, wie sich Oldenburg zur Großstadt entwickelte. Die Weser-Ems-Halle und das Hallenbad wurden gebaut. Der Freizeitgestaltung kam eine immer größere Bedeutung zu. Dem trugen 15 Kinos, die über das ganze Stadtgebiet verteilt waren, Rechnung. Und so zeigt auch dieser Film, wie sich Oldenburg kulturell entwickelte.
Dieser Film ist in voller Länge auch auf der DVD "Oldenburg im Bild" enthalten. Bestellen Sie bitte HIER.